Letzte Woche hieß es auf Station 3 unserer Fachklinik: "Wanderstiefel schnüren und Brotzeit einpacken!" Gemeinsam mit rund 20 Rehabilitandinnen und Rehabilitanden machten wir uns – begleitet von unserem engagierten Team aus einem Sporttherapeuten und zwei Bezugstherapeutinnen – auf den Weg in die Natur. Der Tag begann an unserer Klinik. Von dort aus fuhren wir mit drei Kleinbussen zum Startpunkt am Parkplatz Hundhammer Berg und starteten voller Vorfreude in unseren Wandertag. Das Wetter spielte mit: Bei Sonnenschein und rund 15 Grad herrschten ideale Bedingungen für unsere Wanderung.
Bereits während der Fahrt begann das bewusste Miteinander: Jede und jeder suchte sich eine Wanderpartnerin oder einen Wanderpartner, um ins Gespräch zu kommen, Vertrauen aufzubauen und sich während der Tour gegenseitig zu unterstützen. Am Startpunkt machten wir noch einmal deutlich, wie wichtig Zusammenhalt, Rücksichtnahme und ein respektvoller Umgang sind – untereinander ebenso wie gegenüber der Natur.
Ziel unserer ersten Etappe war die Tregler Alm auf 951 Metern Höhe. Oben angekommen wurden wir mit einer beeindruckenden Aussicht auf das Alpenvorland und einer wohlverdienten Stärkung belohnt. Ein Teil der Gruppe entschied sich, den Weg weiter auf den Schwarzenberg fortzusetzen. Andere blieben auf der Alm, genossen die Ruhe und nutzten die Zeit für Gespräche, bis alle wieder zusammenfanden. Zum Abschluss reflektierten wir den Tag gemeinsam. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie wertvoll gemeinsames Unterwegssein, gegenseitige Unterstützung und neue Begegnungen für den therapeutischen Prozess sind – sie stärken nicht nur die körperliche Ausdauer, sondern auch Selbstvertrauen und Gemeinschaftssinn.